Münch Naturheilkunde - Praxis für natürliche Regenerations- und Heilverfahren in Neufahrn und München

Münch Naturheilkunde

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist als lokales Ausleitungsverfahren seit etwa 2.000 Jahren bekannt. Während des Blutsaugens sondern die Egel verschiedene Stoffe ab, die entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirken.

Blutegel saugen Blut, indem sie eine kleine Wunde in die Haut bohren und sich festsetzen. Mit ihrem Speichel geben sie dabei viele verschiedene Substanzen ab, u.a. Hirudin, Eglin oder Calin.

Hirudin wirkt gerinnungshemmend und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und der Lymphe und trägt somit zur besseren Entgiftung des ganzen Körpers bei. Es wirkt außerdem krampflösend und entstauend.

Eglin hemmt Entzündungsprozesse und ist schmerzstillend, Calin bewirkt die bis zu 24 Stunden dauernde Reinigung der Wunde durch Nachbluten, was einem sanften Aderlass gleichkommt. Diese Wirkung ist gewollt, da hierdurch über Stunden lokale Stoffwechselschlacken, Säuren, Entzündungsstoffe etc. ausgeschieden werden und so das Gewebe entlasten.

Bei der Blutegeltherapie macht man sich vor allem die Wirkstoffe im Speichel der Egel zunutze, aber auch der Bissreiz und die Nachblutung sind therapeutische Aspekte. Einsatz findet die Blutegeltherapie bei lokalen Schmerzen – vor allem an Gelenken und großen Muskelgruppen, Verspannungen, Krampfadern, Arthrose, Tinnitus, Hörsturz, Fibromyalgie und anderen Beschwerden.

Zum Seitenanfang