Münch Naturheilkunde - Praxis für natürliche Regenerations- und Heilverfahren in Neufahrn und München

Münch Naturheilkunde

Glyphosat – ein Pflanzengift in aller Munde?

Jeder von uns wünscht sich das gute Gefühl die Nahrungsmittel, die wir essen seien von bester Qualität, stärken und halten uns gesund. Doch in der heutigen Zeit ist für uns kaum nachvollziehbar, woher unsere Lebensmittel stammen, geschweige denn, was in ihnen enthalten ist. Das gilt für Fleisch, Fisch ebenso wie für Gemüse und Obst. Gentechnik, Hormone, Antibiotika und Pestizide werden rund um den Globus in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Große Konzerne und Massenproduzenten haben in dieser Industrie schon lange die Regie übernommen, die Politik erweist sich ihnen gegenüber oft als machtlos oder hörig.

Da alles, was wir essen und trinken letztlich zu einem Teil von uns wird, bedeutet dieser Umstand, dass viele – vor allem unspezifische – Gesundheitsprobleme immer wahrscheinlicher durch solche Einflüsse (mit-)verursacht werden. Eine sehr häufig eingesetzte Substanz wollen wir hier in den Mittelpunkt stellen.

Glyphosat ist als Wirkstoff im Unkrautvernichtungsmittel „Roundup“ der Firma Monsanto enthalten, bereits seit 40 Jahren auf dem Markt und bisher in jedem Bau- oder Gartenmarkt erhältlich. Es handelt sich hierbei um ein Breitbandherbizid, dessen Einsatz nur gentechnisch veränderte Pflanzen schadlos überstehen. Da vor allem in der Massentierhaltung Gensoja als Hauptfuttermittel eingesetzt wird, nimmt man zwangsläufig beim Verzehr von Fleisch Glyphosat-Rückstände auf. Vor allem für die Rinderherden in Argentinien, aus denen die berühmten Steaks produziert werden, wird großflächig Gensoja unter Einsatz von Glyphosat angebaut und verfüttert.

Bild von einer fahrenden Landwirtschaftsmaschine, die den Acker spritzt

Glyphosat-Rückstände finden sich im Tierfutter und gelangen somit auch in unsere Nahrungskette. Es landet im Grund- und Trinkwasser, in Lebensmitteln, Müsliriegeln, ist in Urin und Muttermilch des Menschen nachweisbar. Medizinisch wird es im Zusammenhang mit Reizungen und Erkrankungen der Haut und der Atemwege genannt, gilt als wahrscheinlicher Mitverursacher von Autismus, Hirnschäden und Gluten-Unverträglichkeit.

Von der WHO wurde es kürzlich außerdem als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft, obwohl die Europäische Lebensmittelbehörde bisher davor die Augen verschließt und gesundheitliche Risiken verharmlost.

Die Baumarktkette Toom reagierte kürzlich, indem sie „Roundup“ aus ihren Regalen nehmen wird. Weitere Märkte kündigten an, diesem Beispiel zu folgen. Es ist davon auszugehen, dass diese Firmen gute Gründe haben dies zu tun und es sich bei Roundup nicht wirklich um eine harmlose Substanz handelt!

Bild von frischem GemüseEin weiteres Problem gibt es mit den „Unkräutern“, die mit diesem Herbizid vernichtet werden sollen. Diese entwickeln, wie es schon immer in der Evolution der Fall war, zunehmend Resistenzen dagegen, was einen gesteigerten Einsatz dieses Unkrautvernichters nötig macht. Die von Monsanto einst postulierte Senkung von Umweltbelastungen durch weniger Einsatz von Pestiziden und Herbiziden beim Anbau von genmanipulierter Nahrung führt sich damit selbst ad absurdum. Statt weniger sind nachweislich wesentlich mehr Pflanzengifte im Einsatz, was unsere Nahrungskette mehr belastet und zu verheerenden Umweltbelastungen statt der angekündigten Umweltschonung führt. Einzig die Hersteller profitieren doppelt – beim genmanipulierten Saatgut und bei den Pflanzen“schutz“mitteln. Die langfristig zu erwartenden Auswirkungen von „Gennahrung“ sind hier noch gar nicht mit einbezogen.

Wenn wir, liebe Patientinnen, liebe Patienten also immer von Giften in der Nahrung oder notwendiger Entgiftung sprechen meinen wir Substanzen wie z.B. Glyphosat, denen man nur schwer ausweichen kann. Natürlich gibt es daneben noch viele weitere Belastungen, wie eingangs genannte Hormone und Antibiotika, aber auch Schwermetalle, Körperpflege-, Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffen in fertigen Lebensmitteln. Vieles davon nehmen wir ungewollt auf und lösen damit gesundheitliche Beschwerden aus.

Um wirksam dagegen anzugehen, sind regelmäßige Entgiftung der Lymphe und des Bindegewebes, die Regulation des Säure-Basen-Haushalts, die Unterstützung des Immunsystems, Darmsanierung, spezifische Ausleitungen einzelner Toxine und andere Anwendungen ein sinnvoller Aspekt in Ihrer regelmäßigen Gesundheitspflege. Und nicht zu vergessen natürlich eine bewusste Einstellung zum Thema Ernährung. Entscheiden Sie selbst, was auf Ihren Teller kommt!

Download Gesundheitsbrief als PDF

 

Bei Fragen zu diesem Thema oder anderen gesundheitlichen Anliegen sind wir gerne für Sie da.

Ihr Münch Naturheilkunde Team

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