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…und sie wirkt doch! – Homöopathie und Antibiotika im Vergleich

Schon lange und in den letzten Jahren zunehmend schärfer wird versucht, die Homöopathie zu verunglimpfen, sie als wirkungslos darzustellen, gar als gefährlich, da es keine „wissenschaftlichen“ Nachweise gäbe.

Grafik, die den Behandlungsunterschied mit Antibiotika von Kindern mit und ohne Homöopathie zeigt. Mit Homöopathie sinkt die Gabe von Antibiotika deutlich

Doch ganz aktuell gibt es Licht am Homöopathie-Horizont. Die Krankenkasse Securvita gab vor einigen Jahren bei einem neutralen Institut – den Gesundheitsforen Leipzig (ein auf Versorgungsforschung im Gesundheitswesen spezialisiertes Analyse-Institut) – eine mehrjährige Studie in Auftrag. Es sollte herausgefunden werden, ob sich mit dem Einsatz homöopathischer Mittel die Anwendung von Antibiotika reduzieren ließe und wie wirtschaftlich diese Anwendung sei. Ausgewertet wurden hierfür die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens 3 Jahre lang in homöopathischer Behandlung bei Kassenärzten waren.

Im September 2020 lag nun das Ergebnis der Studie vor:

Die Studie belegt, dass die Gruppe der Homöopathie-Nutzer bei wirtschaftlich bedeutenden Parametern wie Krankenhausaufenthalten, Arzneimittelverbrauch und Krankentagen gesundheitliche Vorteile gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe hatte. Im Einzelnen zeigt die Studie folgende Ergebnisse:

  • Kinder erhielten seltener Antibiotika; besonders auffällig war dies bei Kleinkindern, die ab Geburt homöopathisch behandelt wurden. Die Zahl dieser Kinder die Antibiotika brauchten, sank hier um 16,7%, während die Kinder der nicht homöopathischen Vergleichsgruppe 73,9% mehr Antibiotika benötigten.
  • Kleinkinder mit Allergien, Neurodermitis oder Asthma profitierten besonders stark von homöopathischer Behandlung
  • Bei Erwachsenen zeigte sich unter homöopathischer Behandlung deutlich positive Effekte im Sinne sinkender Sterblichkeit und Verbesserung der Lebensqualität.
  • Bei krebskranken oder mehrfach erkrankten Patienten sank der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während der Schmerzmittelverbrauch in der Vergleichsgruppe wuchs
  • Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Erwachsenen mit Depressionen sank unter homöopathischer Behandlung um 9,8 %. Bei der konventionell behandelten Vergleichsgruppe stiegen die Einweisungen dagegen um fast 32,6 %
  • Bei Zeiten der Arbeitsunfähigkeit aufgrund Depressionen wurde unter homöopathischer Behandlung ein Rückgang von 16,8 % erzielt, während die Fehlzeiten bei ausschließlich schulmedizinisch behandelten Erkrankten um 17,3% stieg

Was ist anders an einer homöopathischen Behandlung und warum ist sie wirtschaftlicher?

Bild von medizinischen Pillen und Tabletten
Hier nimmt sich der Arzt/Behandler ausführlich Zeit für seine Patienten, fragt nicht nur nach Symptomen, sondern auch nach Gewohnheiten, Lebensumständen und vielen anderen Faktoren. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Beratung ist natürlich hier der Zeit- und damit Kostenaufwand etwas höher, fällt dafür aber nur einmalig und ggf. in wenigen Folgesitzungen an. Die homöopathischen Medikamente kosten jedoch gegenüber klassischer Medikation nur einen Bruchteil. Zudem helfen diese lt. der o.g. Studie, den Verbrauch an schulmedizinischen Medikamenten zu senken, Krankschreibungen zu verringern, Hospitalisierungen zu reduzieren und beeinflussen den Verlauf vieler Erkrankungen positiv. Hier liegt die eigentliche Kostenersparnis, die durch den Einsatz von Homöopathie erzielt werden kann, da diese Punkte wirtschaftlich am meisten ins Gewicht fallen.

Bild von Globuli ausgeschüttet auf einem Pflanzen-Blatt

Natürlich ist dies eine Studie im kleinen Rahmen, doch sprechen die Ergebnisse eine deutliche Sprache. Sie liefert viele Argumente für ein sinnvolles und wertschätzendes Miteinander von Schulmedizin und Homöopathie im Sinne der Patienten. Homöopathische (Zusatz-)Ausbildungen sollten daher gefördert, statt sie zu streichen, wie es in einigen Bundesländern schon beschlossen wurde. Götz Hachtmann, der Vorstand der Securvita Krankenkassen betont „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr homöopathische Ärzte, die diesen erfolgreichen Weg weitergehen“.

Dieser Meinung schließen wir uns gerne an, da auch wir in täglicher Praxis sehen, was Homöopathie erreichen kann. Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder andere gesundheitliche Anliegen, sind wir gerne für Sie da. Ihr Team von Münch Naturheilkunde.

Quelle: www.krankenkassen-direkt.de/news/mitteilung/SECURVITA-SECURVITA-Langzeitstudie-Homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam-2692040.html

Lesen Sie hierzu auch unsere Gesundheitsbriefe

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Bei Fragen zu diesem Thema oder anderen gesundheitlichen Anliegen sind wir gerne für Sie da.

Ihr Münch Naturheilkunde Team

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