Münch Naturheilkunde - Praxis für natürliche Regenerations- und Heilverfahren in Neufahrn und München

Münch Naturheilkunde

Naturheilkunde im Rückblick

Verfasst von meinem Vorgänger und Praxisgründer Adolf Rösch

Wenn man als Heilpraktiker nach vielen Jahren in den Ruhestand geht, stellt sich einem die Frage: „War das, was du gemacht hast, sinnvoll?“ Behauptet doch die Schulmedizin immer wieder, Heilpraktiker wären überflüssig und ihre Methoden vorsintflutlich, um nicht zu sagen wirkungsloser Unsinn.

Auf dem Weg, der hinter mir liegt, kam ich jedoch zu einer ganz anderen Auffassung. In jungen Jahren war ich ebenfalls der Meinung, die „medizinische Wissenschaft“ müsste auf der Höhe ihres Standes doch in der Lage sein, in jeder Krankheitssituation optimale Hilfe leisten zu können. Das eigene Schicksal belehrte mich jedoch bald eines besseren.

Nach meinem ersten Herzinfarkt (mit 39 Jahren) entwickelte sich bei mir ein Kopfleiden. Fünf Jahre von Ärzten an Spezialisten, Professoren und Kliniken weitergereicht, ließen mich die Schmerzzustände, welche sich von Monat zu Monat steigerten, fast am Leben verzagen. Die ärztlichen Spekulationen reichten von Durchblutungsstörungen über Nervenleiden, Migräne und Tumor usw., bis hin zur angeblichen Einbildung.

Zufällig las ich in meiner Not von einer Heilpraktikerschule und griff nach dem Strohhalm, um vielleicht hier im Studium der Naturheilkunde eine Ausweg auf dem Wege der Selbsthilfe zu finden. Und siehe da! Hier lernte ich in drei Jahren Ausbildung nach und nach, dass Gesundheit durch die Schulmedizin, durch Tabletten und allen möglichen, teils sinnvollen, aber auch unsinnigen, Apparaten oder Therapien nicht einfach machbar ist.

Die jahrelange Chemotherapie und Maschinenmedizin hatte mir lediglich da und dort mit Unmengen von Schmerzmitteln etwas Erleichterung verschafft. Die Beschwerden traten aber umso intensiver immer wieder in Erscheinung, wenn die Medikamente reduziert oder abgesetzt wurden.

Bild von einer Blume

Ich erfuhr, wie man oft nach langwieriger Ursachensuche und dem Abschied von Chemie und Lehrmeinung systematisch seinen Körper entgiftet, neu trainiert und trotz Herznarbe und einiger anderer durch Chemotherapie eingetretener irreparabler Schäden Schmerzfreiheit, normales Wohlbefinden, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit wiedergewinnen kann. Der Erfolg an mir selbst begeisterte mich. Ich betrachtete ihn als Wink des Schicksals, meinen Beruf als Geschäftsführer eines nicht unbekannten Münchner Unternehmens aufzugeben, und mich als Heilpraktiker in meinem weiteren Leben zu bemühen, mit dem erworbenen

Wissen solchen Menschen zu helfen, die in ähnlich ausweglosen Situationen nach einer Möglichkeit suchten, zur Gesundheit zurückzufinden. Wirtschaftlich bedeutete das zwar einen Rückschritt, doch das war mir bereits vorher klar.

Wenn ich heute an die vielen tausend Menschen denke , denen ich im Laufe meiner 15jährigen Tätigkeit mit Hilfe der Naturheilkunde mitunter aus ausweglos erscheinenden Situationen helfen konnte, dann bereue ich den damaligen Entschluss keine Minute. Gibt es doch für einen überzeugten Heilpraktiker keine größere Freude und Befriedigung, als wenn nach mühevoller, mitunter sogar jahrelang notwendiger Betreuung und natürlicher Therapie ein Patient zu seinem Therapeuten sagt: „Ich danke Ihnen, Sie haben mir ein neues lebenswertes Leben geschenkt!“. Nicht zu reden von den abertausend kleinen Gesundheitsproblemen im Alltag, die man bei seinen Patienten mit natürlichen, nebenwirkungsfreien Methoden lösen konnte

Ich denke auch an die vielen Kinder, die man mir brachte und von denen ich so manches davor bewahren konnte in der öffentlichen Gesundheitsmaschinerie unterzugehen. Sicher war es mir in diesem oder jenem Fall trotz ehrlichen Bemühens nicht möglich zu helfen. Aus meiner heutigen Erfahrung muss ich leider sagen, dass manchem Patienten auch nur deshalb nicht zu helfen ist, weil er nicht erkennen will, dass er selbst es ist, der bewusst oder unbewusst seine Krankheit verschuldet und weiter fördert.

Ein Patient muss schon bereit sein, gemeinsam mit seinem Therapeuten die Ursache seiner Krankheit zu erforschen, zu erkennen und unabhängig von notwendigen Therapien, seine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten den natürlichen Bedürfnissen seines Körpers anzupassen. Alles zusammen kann oft ein hartes Stück Arbeit sein für den Patienten, ebenso für den Therapeuten. Wer diese Bereitschaft mitbringt, offen und vertrauensvoll mit dem Naturtherapeuten zusammenarbeitet und selber mitarbeitet, der hat auch die besten Chancen, verlorene Gesundheit zurück zu gewinnen.

Diejenigen aber, die da glauben, es bedürfe nur einiger Tropfen, Spritzen oder Nadeln und alles wäre wie weggeblasen, setzen beim Heilpraktiker auf das falsche Pferd. Das habe ich meinen Patienten in der Zeit meiner Tätigkeit beim ersten Besuch klipp und klar gesagt. Vielleicht war das ein Grund für die zahlreichen Erfolge in meiner Praxis.

Das ist nun vorüber. Für mich bleiben die Erfahrung am eigenen Leib sowie der Erfolg bei vielen tausend Patienten der Beweis, dass die „wissenschaftliche“ Schulmedizin trotz ihrer Verdienste auf vielen Gebieten doch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich, ebenso wie alle, die zu mir kamen, sind ja zu zunächst erfolglos durch alle Instanzen dieser Medizin gegangen und haben erst in unserer Not den Weg zur Naturheilkunde und damit zu einer neuen Gesundheit gefunden. Diese Tatsachen beantworten mir die selbst gestellte Frage, ob meine Tätigkeit sinnvoll war. Sie widerlegt aber gleichzeitig jene selbstherrliche Auffassung aus dem Lager der Lehrmedizin, die Heilpraktiker für überflüssig erklärt.

Wer würde jenen helfen, für welche die Medizin oft nur noch Gift oder Verlegenheitstherapien oder nicht selten auch die ans Unverschämte grenzende Unterstellung der Einbildung bereit hat. Die Natur des Menschen ist eben doch nicht nur Chemie und Mechanik. Schön langsam scheint man sich darauf zu besinnen, nachdem die Erfolge von Heilpraktikern immer offensichtlicher werden.

Die Medizin will Naturheilweisen jetzt „wissenschaftlich“ erforschen, nachdem sie die Jahrtausende alten Erfahrungen in vergangenen Jahrhunderten zu Aberglauben erklärte und eben jene Heilpraktiker es waren, die das Erfahrungsgut in unsere Zeit herüberretteten. Wo die Wissenschaftsgläubigkeit hinführt, sehen wir täglich an unserer Umwelt.

Als Praxisnachfolger von Adolf Rösch kann ich Heute, nach 35 Jahren sagen: Genau so ist es! Wer Gesund werden und bleiben möchte muss aktiv etwas dafür tun und zwar dauerhaft! Zusammen gerechnet blicken wir auf über 50 Jahre Erfahrung zurück. So manche wissenschaftliche Studie nicht einmal auf 5 Jahre – Bedenken Sie dies also bei Ihren Gesundheitsentscheidungen.

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Bei Fragen zu diesem Thema oder anderen gesundheitlichen Anliegen sind wir gerne für Sie da.

Ihr Münch Naturheilkunde Team

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