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Schluckauf – Was es ist und was man dagegen tun kann

Wie entsteht der Schluckauf?

Wir alle kennen ihn und wissen, dass er meist harmlos ist – der Schluckauf. Dafür kann er aber ziemlich lästig sein, denn er tritt oft dann auf, wenn man ihn am wenigsten brauchen oder verbergen kann. Biologisch handelt es sich dabei um eine ruckartige Einatembewegung durch eine reflektorische Kontraktion des Zwerchfells, verbunden mit einem kurzzeitigen Verschluss der Stimmlippen. Hierbei entsteht das charakteristische „Hicks“-Geräusch.

Bild von Mann, der sich die Hand vor den Mund hält

Vorübergehende Auslöser eines Schluckaufs basieren meist auf reflektorischen Einflüssen umliegender Organe. Eine Überdehnung des Magens, zu hastiges Essen, zu kalte oder kohlensäurehaltige Getränke können einen Schluckauf auslösen. Auch Einflüsse auf das vegetative Nervensystem, wie große Erregung oder starker Alkoholkonsum können Auslöser sein.

Im Gegensatz zu akuten gibt es natürlich auch chronische Einflüsse, die im Bereich des Zwerchfells auftreten können:

  • häufiges Sodbrennen, also ein Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre
  • Entzündungen des Zwerchfells
  • raumfordernde Prozesse wie Luftansammlungen bei starken Blähungen oder ein Magengeschwür, die von unten gegen das Zwerchfell drücken.
  • Störungen im Verlauf des Zwerchfellnervs – dem Nervus phrenicus,
  • eine Reizung des Nervus phrenicus nach einer Operation im oberen Bauchbereich oder einem Trauma am Brustkorb durch Schlag oder Sturz
  • anhaltende psychische Erregung
  • Veränderungen der chemischen Blutzusammensetzung

Häufig von Schluckauf betroffen sind bereits Embryonen im Mutterleib und später Kinder im Baby- und Kleinkindalter. Hier beginnt der Schluckauf meist dadurch, dass die Verdauungsorgane sich noch in der Entwicklung befinden, ebenso die Koordination zwischen Verdauungs- und Atmungsorganen mit dem Zwerchfell. So ist hier das häufige „hicksen“ zwar lästig, aber ganz normal und verschwindet meist wieder recht schnell.

Was kann man gegen einen Schluckauf tun?

Beim akuten Schluckauf hat wohl jeder seine eigenen Tipps, die meist auf eine Beruhigung der Atmung, auf Veränderung der Aufmerksamkeit oder auf Ablenkung hinzielen. So findet man vom Luftanhalten, Hüpfen, Erschrecken oder Erbrechen über Schlucken im Kopfstand bis zum äußeren Druck auf den oberen Bauch so einiges an mehr oder weniger erprobten Rezepten.

Während die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zumeist umstritten sein dürfte, sorgen sie zumindest bei den meisten für Belustigung und Lachen und damit für Entspannung – auch eine gute Voraussetzung, den lästigen Störenfried loszuwerden. Mit der Monoluxtherapie haben wir noch nicht ausreichend Erfahrungen, aber die Zonen: Vegetatives Nervensystem und „Zwerchfell“ – (links und rechts über den Mundwinkeln, innerhalb der Naso-Labial-Linie) sind erfolgversprechend.

Bei chronischen Formen sollte es jedoch Ziel sein, die zugrunde liegende Störung zu finden und zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren. Schulmedizinisch kommen verschiedene Medikamente, wie Magensäureblocker, Beruhigungs- oder krampflösende Mittel zum Einsatz. Doch für Betroffene ist das häufig auch dauerhaft keine gute Lösung.

Was also tun?

Sollten Sie häufig unter Schluckauf leiden, ist eine medizinische Abklärung der möglichen Ursache anzuraten.

Ansonsten haben wir hier für Sie etwas bestens Bewährtes von einem unserer Patienten aufgenommen aus der Erfahrungsheilkunde, wie Sie Ihrem Schluckauf beikommen können.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren und freuen uns über Ihre Feedbacks.

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Bei Fragen zu diesem Thema oder anderen gesundheitlichen Anliegen sind wir gerne für Sie da.

Ihr Münch Naturheilkunde Team

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