Münch Naturheilkunde - Praxis für natürliche Regenerations- und Heilverfahren in Neufahrn und München

Münch Naturheilkunde

Elektrolyt-Wasser: Basisch, aktiv und ionisiert

Gastbeitrag von Karl Heinz Asenbaum, Video-Vortrag am Endes des Artikels

Basisches Aktivwasser – „Das Münchener Lebenswasser“ [1]

In den 1950er Jahren ging eine Erfindung [2] des Münchener Ingenieurs Alfons Natterer aus den 30er Jahren plötzlich durch die gesamte Presse, von der Frauenzeitschrift „Elegante Welt“[3] bis zum Fachblatt „Deutscher Geflügelhof“ [4]: Das Elektrolytwasser. Ein Wasser, das durch einen sogenannten Wasserionisierer [5] mit der Kraft des elektrischen Stroms mit Energie „betankt“ wird, sodass es ein besonderes elektrisches Potential [6] besitzt.

Besonders das basische Elektrolytwasser, das man heute Basisches Aktivwasser [7] nennt, brachte es zu internationalem Ansehen: Zuerst in den 1990er Jahren in Japan, wo die ersten Geräte entwickelt wurden, um das basische Aktivwasser aus dem einfachen Leitungswasser zuhause herzustellen. Eine Zeitung aus der Oberpfalz nannte es auch „Das heilende Wasser aus der Steckdose“. [8]

Warum „elektrisches Wasser“ bei Krankheiten hilft [9], wurde tatsächlich erst im 21. Jahrhundert von dem japanischen Professor Shigeo Ohta entdeckt. [10] Der Hauptgrund für die Wirkung ist der darin gelöste molekulare Wasserstoff, ein sehr sensibles Gas, das sich schnell aus dem Wasser entfernt, wenn man zu lange nach der Herstellung mit dem Trinken wartet. Das Elektrolytwasser ist also im Kern ein „Wasserstoffwasser“. Viele haben schon in München die neuen Wasserstoffautos von Bee Zero® herumfahren sehen, bei denen kein Abgas, sondern nur Wasser aus dem Auspuff kommt. Ganz ähnlich stellen sich Wissenschaftler heute die Wirkung von wasserstoffreichem Wasser im menschlichen Körper vor. Der gelöste Wasserstoff wird verbraucht, wenn besonders aggressive Freie Radikale, die Hydroxyl-Radikale, unschädlich gemacht werden. Als Rest bleibt Wasser übrig, das unser Körper immer gut brauchen kann.

Der Clou am Wasserstoff ist, dass er bei mittelstarken freien Radikalen, die unser Körper eventuell zur Immunabwehr oder für bessere Durchblutung einsetzt, überhaupt nicht tätig wird. Das ist der große Vorteil gegenüber anderen Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Glutathion und anderen Radikalfängern im Körper. Von denen kann man nämlich, wie man heutzutage weiß, durchaus zu viele zu sich nehmen. Wasserstoff wirkt selektiv nur auf die aggressivsten Oxidantien (Verrostungsfaktoren). Zu viele unspezifisch wirkende Vitamine aus der Tablettenschachtel können nämlich ganz schön gefährlich werden. Der Wasserstoff dagegen sorgt sogar dafür, dass wir mit unseren körpereigenen Antioxidantien viel länger auskommen. Wenn sich diese nämlich verbraucht haben, lädt sie der Wasserstoff mit seiner leicht verfügbaren Elektronenbeladung einfach wieder auf. Auch dieser Aufladeprozess [11] ist so sauber, wie es nur geht: Es bleibt nur Wasser übrig.

Das Tolle am wasserstoffreichen Aktivwasser ist, dass der Wasserstoff das kleinste aller Moleküle ist, und deswegen den gesamten Körper fast wie ein Magnetfeld in kürzester Zeit durchfluten kann. Das winzige Gas kommt überall viel besser hin als das beste Medikament, sogar mühelos in den Zellkern, wo aggressive Freie Radikale den größten Schaden anrichten können. Wasserstoff ist so klein, dass tatsächlich 99 % aller Atome unseres Körpers Wasserstoffatome sind. Nur 1 % der Substanz eines Menschen besteht nicht aus Wasserstoff!

Warum können wir trotzdem einen Mangel daran haben, der zu Krankheiten führt? Weil der Wasserstoff in unserem Körper überwiegend in Verbindungen fest verbaut ist. Molekularer, gasförmiger Wasserstoff dagegen ist ein äußerst kostbares Gut. Wir müssen ihn immer nachführen, weil er aufgrund seiner Winzigkeit ständig aus dem Körper verdunstet, vor allem beim Ausatmen. Nachliefern können wir Wasserstoff ausschließlich durch die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten (=Kohlen-Wasserstoff). Den meisten Kohlenstoff in unserer Nahrung brauchen wir nicht und atmen ihn als Treibhausgas CO2 wieder aus, um nicht daran zu ersticken.

Die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten findet einerseits in den Mitochondrien, den Kraftwerken in bestimmten Körperzellen statt. Andererseits haben wir im Dickdarm bestimmte Bakterien, die Wasserstoff aus faserreichen, fast unverdaulichen Kohlenhydraten gewinnen. Beides, die Mitochondrien und die Darmflora, können durch Zellschädlinge an einer reibungslosen Wasserstoffproduktion gehindert werden. Ursache kann eine chronische Übersäuerung sein, oder Darmschädlinge wie beispielsweise Antibiotika oder einfach eine ungesunde Ernährung. Menschen, die sich faserreich ernähren, sind meist gesünder. Sie haben dadurch mehr wasserstofferzeugende Bakterien in ihrem Darm.

Solche Risikofaktoren kann man durch regelmäßiges Trinken von basischem oder neutralem Wasserstoff- Aktivwasser ausschalten.

Im Jahr 2016 hat der zum Nobelpreis vorgeschlagene amerikanische Zellforscher Garth L. Nicolson [12] in einer 44-seitigen Übersichtsarbeit 338 wissenschaftliche Studien über den therapeutischen Einsatz von molekularem Wasserstoff bewertet. Dabei fand er breite Einsatzfelder, die auf der folgenden Übersichtsgrafik dargestellt sind.

Grafik nach Garth L. Nicolson et al., Clinical effects of hydrogen administration: From Animal and Human Diseases to Exercise Medicine.

Grafik nach Garth L. Nicolson et al., Clinical effects of hydrogen administration: From Animal and Human Diseases to Exercise Medicine. International Journal of Clinical Medicine, published 22.01. 2016, S. 35.

 

Ihr Therapeut hat daher viele Möglichkeiten Aktivwasser in seinen Therapieplan für Ihre Beschwerden einzubauen. Sprechen Sie ihn einfach darauf an.

Grundsätzlich gibt es heutzutage zwei Gerätetypen zur Herstellung von wasserstoffreichem Aktivwasser:

  • Wasserionisierer, die das Wasser nicht nur mit Wasserstoff anreichern, sondern es auch basisch machen. Sie werden meist bei Vorherrschen einer Übersäuerung empfohlen
  • Wasserstoff Booster oder Wasserstoff-Infusions-Maschinen, die das Wasser nur mit Wasserstoff anreichern, es aber sauer oder neutral lassen, wie es ursprünglich ist. Diese Booster sind vor allem für unterwegs geeignet, für Sportler und jüngere Leute ohne Übersäuerung. Diese Geräte mit nur einem Nutzen und meist ohne eingebauten Vorfilter sind deutlich billiger als die Wasserionisierer.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was das richtige für Sie ist, sprechen Sie mit uns. Wir sagen Ihnen, welcher Typ für Sie am ehesten geeignet ist.

Da wir seit vielen Jahren Wasserionisierer in der Praxis und auch privat verwenden, können Sie solche Geräte dort gerne im Einsatz erleben.

In Deutschland gibt es zwei große Anbieter von Wasserionisierern, die wir beide empfehlen können: *

Aquacentrum in München (Hier gibt es ebenfalls Wasserstoff-Booster)
Aquion in Dieburg und Hamburg (nur Wasserionisierer)

*) Von beiden Anbietern ist Münch Naturheilkunde Affiliate-Partner, d.h. sollten Sie einen der beiden Links klicken und anschließend ein Produkt erwerben, bekommen wir eine kleine Provision, was uns natürlich freuen würde ;o)

Textredaktion: Karl Heinz Asenbaum

Sollten Sie noch Fragen haben, beantworten wir sie Ihnen gerne!

Ihr Münch Naturheilkunde Team

Video-Vortrag über basisches Aktivwasser bei Münch Naturheilkunde

Wenn Sie erleben wollen, wie Karl Heinz Asenbaum das basische Aktivwasser in einem Vortrag bei Münch Naturheilkunde 2012 vorgestellt hat, können Sie diesen einschließlich der nachfolgenden Diskussion in 4 Teilen hier sehen.

Durch die umfangreichen Forschungsarbeiten von Karl Heinz Asenbaum für sein Buch über elektroaktiviertes Wasser, von dem Sie kostenlose Auszüge in unserer Praxis erhalten können, ist das Wissen über aktiviertes Wasser seit dem damaligen Vortrag enorm angewachsen.

Vortrag bei Münch Naturheilkunde - Teil 1

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Vortrag bei Münch Naturheilkunde - Teil 2

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Vortrag bei Münch Naturheilkunde - Teil 3

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Vortrag bei Münch Naturheilkunde - Teil 4

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Textverweise

  1. Fachzeitschrift Deutscher Geflügelhof, 15.4.1955. Faksimile zitiert nach: Asenbaum, KH, Elektroaktiviertes Wasser. Eine Erfindung mit außergewöhnlichem Potential, München, 2016 , S. 64
  2. DPA Patentschrift 1068427, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines flüssigen Therapeutikums aus in der Natur vorkommenden Flüssigkeiten wie z.B. Wasser, Pflanzen- und Fruchtsäften, Milch usw. Angemeldet 1.10.1948, erteilt 1.4.1960.
  3. Zeitschrift „Elegante Welt“, Das neue Lebenswasser, Mai 1955
  4. Siehe Anmerkung 1
  5. Eine Sammlung der wichtigsten deutschen Youtube-Videos zu diesem Thema finden sie unter diesem Link.
  6. Die Entdeckung des außergewöhnlichen Redoxpotentials von elektrolytisch behandeltem Wasser wird in diesem Standardwerk der russischen Wasserforschung beschrieben: Prilutsky, V, Bakhir, V., Electrochemically activated water: anomalous properties, mechanism of biological action, Moskau 1997
  7. Die erste deutsche Publikation dieses Namens war: Ferger, Dietmar, Basisches Aktivwasser – Wie es wirkt und was es kann, ISBN 9783981089707 (vergriffen). 2008 – 2011 folgte: Dr. med. Irlacher, W, Asenbaum, KH, Ferger, D, Trink dich basisch – Das Brevier zum basischen Aktivwasser. Mit Dokumentarfilm hier.
  8. Titel eines ganzseitigen Sonderdrucks der Zeitung „Der neue Tag“ (Weiden). Mai 1974: „Das heilende Wasser aus der Steckdose“.
  9. Wolf, H., Artikel der Bild-Zeitung: Wie „elektrisches“ Wasser bei Krankheiten hilft, 28.11.1973
  10. Ohsawa, I., Ishikawa, M., Takahashi, K., Watanabe, M., Nishimaki, K., Yamagata, K., Katsura, K., Katayama, Y., Asoh, S. and Ohta, S. (20[07] Hydrogen Acts as a Therapeutic Antioxidant by Selectively Reducing Cytotoxic Oxygen Radicals. Nature Medicine, 13, 688-694. Referenz hier.
  11. Ohta, S., Molecular hydrogen as a preventive and therapeutic medical gas: initiation, development and potential of hydrogen medicine, Pharmacology & Therapeutics, 2014 Referenz hier.
  12. Nicolson, G, et al., Clinical effects of hydrogen administration: From Animal and Human Diseases to Exercise Medicine. International Journal of Clinical Medicine, published 22.01. 2016

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Ihr Münch Naturheilkunde Team

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